Sehr großes Lob an alle HelferInnen, die ihren Job sehr gut gemacht haben. Wie eine Fehlkalkulation zu Chaos führen kann, zeigte die zu geringe Kalkulation für den Bedarf an Fotos beim Photoshoot von Tim Russ. Das zog sich denn über mehrere Stationen nach hinten durch. Die HelferInnen haben das trotzdem gut bewältigt.
Dieses Jahr durch die Temperaturen und den Sauerstoffmangel wirklich unerträglich war die Situation im Lichthof, gerade wenn man sehr lange anstehen musste. Ich war einmal ganz kurz davor, mich wegen Kreislaufproblemen bei den Helfern melden zu müssen. Mir ist wirklich ein Rätsel, wie das Maritim an 4 Sterne kommen kann. Anscheinend wird es seitens des Hotels erfolgreich seit Jahren vermeiden, dass die klassifizierende Hotelstars-Union von Mai bis September das Hotel aufsucht. Würden die Prüfer die Situation im Lichthof im Sommer sehen, wäre mindestens ein Stern weg. Es gibt ja auch leistungsstarke Ventilatoren zu günstigen Preisen zu kaufen, wieso das Maritim das seit Jahrzehnten nicht nutzt, ist mir ein Rätsel. Noch besser: Die großen Glasflächen können mit durchsichtigen, das Sonnenlicht reflektierenden Folien ausgestattet werden. Es gibt viele Möglichkeiten, leider lässt das Hotel alle ungenutzt. Firmen wie
www.folien-berlin.de bietet Energieeffizienzberechnungen. Verhindern den Verlust von Energie nach außen im Winter (erhebliche Heizkostenreduzierung) und transparente Sonnenschutzfolie, damit die Hitze im Sommer draußen bleibt. Kenne mehrere Hotels, die damit sehr zufrieden sind. Ich arbeite nicht in dem Bereich, interessiere mich aber grundsätzlich für alles
Hochwertige Sonnenschutzfolien können auch den Einfall von 99% der UV-Strahlung verhindern. Die Fälle von schwarzem Hautkrebs haben sich in den letzten 18 Jahren mehr als verdoppelt, die von weißem Hautkrebs sogar verdreifacht!
Sehr bedauert habe ich den japanischen Zeichner und seine Leute, die tagelang an seinem Stand im Lichthof sitzen mussten.
Vor der Autogrammstunde am Samstag hatte ich extra noch eine Helferin gefragt, wann ich mich bei einer 1600er Nummer erfahrungsgemäß anstellen könne. Da wurde mir die 300er-Regel erläutert und eine Uhrzeit, wann ich wiederkommen könne. War dann 1/2 Stunde vor der avisierten Uhrzeit wieder dort, nur um zu hören, dass das System über den Haufen geworfen wurde. Eine Information darüber fand zumindest im Beethovensaal NICHT statt.
Ich finde das nicht so schlimm, dass viel mehr Leute in den Autogrammsaal eingelassen wurde. Nur muß das überhaupt gesteuert werden. Z.B. wären Farbsignale denkbar, an jedem Schauspielertisch. Rot, gelb, grün. Das könnte auch zentral an eine Person beim Einlass oben gemeldet werden. Gibt es "grün" bei Schauspielern auf der Empore, dann dorthin schicken. Ist oben alles rot oder gelb, Leute nach unten schicken zu den "grün-Stationen".
Was ich seit langen Jahren fordere, hat Dirk dieses Mal verwirklicht: Neue SchauspielerInnen zu bringen, die noch nie da waren. Und nicht Wiedergänger zum 10.Mal. Resultat: Die Con war ausverkauft (Tickets ausser Tagestickets). Die Neuen brachten Begeisterung, neue Geschichten und neue Persönlichkeiten ein. Sie waren alle äußerst sympathisch.
Und es gibt bei der Vielzahl an Star-Trek-Serien immer noch neue SchauspielerInnen, die es wert sind, mit dem Fedcon-Virus angesteckt zu werden
Sehr gut, dass Hubert Zitt mit einem Minivortrag mit dabei war. Er gehört einfach dazu, und hat immer wieder neues und interessantes zu berichten. Er ist jemand, der es auf unterhaltsame Weise fertigbringt, den geistigen Horizont seiner ZuhörerInnen zu erweitern.
Die ESA habe ich vermisst, vielleicht nächstes Jahr wieder. Was ich äußerst interessant fand, war der Vortrag, wie sich eine Marsreise oder überhaupt ein Weltraumaufenthalt auf die Gesundheit der Astronauten auswirkt. Das habe ich so noch nirgends gehört. Es ist schon krass, wie die verschiedensten Organe durch den Aufenthalt im Weltraum geschädigt werden können. Durch Schwerelosigkeit, kosmische Strahlung usw. Und - wie könnte es anders sein - wurden die Astro- und Kosmonauten in den 60er Jahren als Versuchskaninchen benutzt, als man von den Auswirkungen auf die Gesundheit noch gar keine Ahnung hatte.
Vielleicht brauchen die Kreditkartenlesegeräte, die die Fedcon-Teams nutzen, ein Update, damit sie wieder funktionieren?
Für die nächste Fedcon wünsche ich mir, dass die Gäste wieder wesentlich früher angekündigt werden. Dass das dieses Mal so spät stattfand, ist im Nachhinein erklärbar, da Dirk die Academyleute wohl erst dann ankündigen wollte, als die 1. Staffel herauskam.
Insgesamt gesehen: Wenn es 2027 wieder so funktioniert, wie dieses Jahr, können wir sehr zufrieden sein. Nun hat das Hotel ein Jahr um die unsägliche Lichthofproblematik nach Jahrzehnten zu lösen. Sollte genug Zeit dafür sein...